Wie lässt sich eine positive Zukunft denken, wenn Krisen, Polarisierung und Unsicherheit die gesellschaftliche Stimmung prägen? In dieser Episode von Diesseits von Eden geht es um Zukunftsvisionen für eine bessere Gesellschaft – und um die Frage, welche Rolle Demokratie, Religion und Bürgerbeteiligung dabei spielen. In dieser Folge sprechen wir mit Politikwissenschaftlerin Silvia Kritzinger, dem Soziologen und Politikberater Kenan Güngör und der Wiener Pastoraltheologin Regina Polak.
Seit dem 7. Oktober 2023 und dem Terrorangriff der Hamas auf Israel steigt auch in Österreich der Antisemitismus an. Wie kann das sein? Was sind seine Quellen - und was können Staat, Kirchen, aber auch die Theologie dagegen tun? Ein Gespräch mit der Theologin Martina Bär (Graz) und dem Rabbiner Jehoshua Ahrens aus Anlass des "Tages des Judentums" am 17. Jänner.
Der libertäre US-Tech-Milliardär Peter Thiel gilt als wichtiger Vordenker der US-Politik. Wenn er dabei auf betont theologische Begriffe wie den Antichrist, die Apokalypse oder den Katechon zurückgreift, sollte das der Theologie zu denken geben. Ein Gespräch mit dem Innsbrucker Theologen Wolfgang Palaver und dem Wiener Sozialethiker Alexander Filipovic.
"Wie wir leben wollen. Visionen für eine bessere Welt" lautet der Titel eines neu erschienenen Sammelbandes, an dem maßgeblich Theologinnen und Theologen mitgewirkt haben. In dieser Folge sprechen wir mit Maria Katharina Moser (Diakonie), Andrea Lehner-Hartmann (Religionspädagogin) und Christian Friesl (Werteforscher) über den Beitrag von Religion und Bildung zu einer zukunftsfesten Demokratie.
In der letzten Konzilsperiode, die vor 60 Jahren - am 8. Dezember 1965 - endete, wurden Dokumente verabschiedet, deren Strahlkraft bis heute anhält, an die aber zugleich angesichts aktueller Krisen und Entwicklungen immer wieder in Erinnerung gerufen werden müssen. Vielleicht braucht es gar ein neues Konzil, um diese Krisen kirchlich zu bearbeiten, meinen Michaela Quast-Neulinger (Innsbruck), Gregor Maria Hoff (Salzburg) und Dietmar Winkler (Salzburg).
16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem gesamten deutschen Sprachraum haben sich zusammengetan und "10 Regeln für die Digitale Welt" formuliert - aus Sorge und aus Verantwortung zugleich. Zwei von ihnen - der Theologe Johannes Hoff (Innsbruck) und der Politikwissenschaftler Christopher Coenen (Karlsruhe) erklären, warum das nichts mit Kulturpessimismus zu tun hat und warum die 10 Gebote eine gute Inspirationsquelle darstellen.
Wie sind die Phänomene anhaltender Säkularisierung und gleichzeitiger Revitalisierung von Religion zu verstehen? Und taugt die Säkularisierungstheorie noch, um gegenwärtige Entwicklungen zu erklären? Ein Gespräch mit dem Pastoraltheologen Paul Zulehner und dem Religionssoziologen Hans Joas am Rande der "Salzburger Hochschulwochen" 2025.