Am 12. September 2006 hat Papst Benedikt XVI. mit einer Vorlesung an der Universität Regensburg einen interreligiösen Eklat und Proteste von Muslimen in aller Welt ausgelöst. Dabei zielte der Vortrag eigentlich auf das Thema Glaube und Vernunft. Warum es sich auch 20 Jahre nach der "Regensburger Rede" lohnt, sie zur Hand zu nehmen, erklärt der Wiener Dogmatik-Professor Jan-Heiner Tück.
Am 5. August 2026 ist die in El Salvador lebende und lehrende österreichische Theologin und Ordensfrau Martha Zechmeister mit dem "Theologischen Preis" der Salzburger Hochschulwochen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Anlass genug, mit ihr und Laudator Franz Gmainer-Pranzl über ihren Lebensweg, die Aktualität der Befreiungstheologie und "Learnings" für die deutschsprachige Theologie zu sprechen.
Warum religiöse Bilder seit Jahrhunderten emotional mächtig sind – Ein Einblick in das Forschungsprojekt zwischen Bild und Text im Gespräch mit Prof. Martina Bär (Graz) und Torben Hanhard (Bern).
Zusammenlegung, Reduktion, Kooperation: Der evangelische Münchner Theologe Friedrich Wilhelm Graf würde den theologischen Fakultäten eine Rosskur verschreiben. Denn nur so könne sie auf Dauer ihrem Relevanz- und Funktionsverlust entgegenwirken. Ein Gespräch über die Zukunft der akademischen Theologie mit Graf und den Wiener Theologen Jan-Heiner Tück und Christian Danz.
"Magnifica Humanitas" lautet der Titel der ersten, am Pfingstmontag präsentierten Sozialenzyklika von Papst Leo XIV. Der Untertitel sagt bereits deutlich, worum es geht: "Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz". Wie ist dieses Lehrschreiben theologisch einzuordnen? Trifft Leo nicht nur den Ton, sondern auch den Kern der aktuellen Debatte? Ein Gespräch mit dem Medien- und Sozialethiker Alexander Filipovic (Wien) und dem Dogmatiker und Philosophen Johannes Hoff (Innsbruck).
Am 5. April feiern Christen heuer ihr höchstes Fest: Ostern. Zeitgleich feiern Jüdinnen und Juden vom 1. bis 9. April das Pessachfest. Wie beide Feste zusammenhängen und wie es um den christlich-jüdischen Dialog bestellt ist, erklären der Wiener Oberrabbiner Jaron Engelmayer, die Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Regina Polak, und der Linzer katholische Bischof Manfred Scheuer.
Er gehört zu den heute unbekanntesten und doch zugleich theologiegeschichtlich einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts: der protestantische Theologe und Philosoph Paul Tillich. Ein Gespräch mit dem Wiener Theologen Christian Danz und dem Trierer Philosophen und Tillich-Experten Werner Schüßler aus Anlass der erstmaligen Edition von Tillichs Harvard-Lectures über Religion und Kultur.