Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Die Podcasts
  • Theologie studieren
    • Brixen
    • Graz
    • Innsbruck
    • Linz
    • Salzburg
    • Wien
  • Über uns
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Datenschutz
  • Impressum & Kontakt
Hauptmenü:
  • Home
  • Die Podcasts
  • Theologie studieren
    • Brixen
    • Graz
    • Innsbruck
    • Linz
    • Salzburg
    • Wien
  • Über uns
  • Kontakt
  • Newsletter

Hauptmenü anzeigen
Podcasts
Sie sind hier:
  • Podcasts

Inhalt:
zurück

Was ist eigentlich "Interkulturelle Theologie" - und wozu braucht es die?

 

Vor 20 Jahren wurde in Salzburg das "Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen" (ZTKR) gegründet. Was war der Anstoß dahinter? Und muss nicht jede christliche Theologie heute letztlich interkulturell sein? Ein Gespräch mit dem Salzburger Theologen und stv. ZTKR-Leiter Franz Gmainer-Pranzl und der Hamburger Theologin und Professorin für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft, Claudia Jahnel.

 

Franz Gmainer-Pranzl und Claudia Jahnel

Foto: Katharina Meindlhumer

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "simplecast" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

Download als mp3

 

Podcast vom 15. Oktober 2026 | Transkript gekürzt | Gestaltung: Henning Klingen*

 

Wer sich heute für ein Theologiestudium entscheidet, auf den wartet ein ganzer Strauß an Fächern und Disziplinen: die biblischen Fächer, Kirchengeschichte, systematische und Praktische Theologie. Theologie kann man dabei zumindest theoretisch im "eigenen europäischen kulturellen Saft" studieren: Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war die europäische Theologie schließlich Maßstab-setzend - da brauchte es den Blick über den Tellerrand nicht zwingend.

 

Doch der Wind hat sich längst und Gott-sei-Dank gedreht: Kirche ist Weltkirche, und auch die Theologie ist multipolar und lebt in anderen Kulturen. An den Universitäten hat sich das in neuen Studiengängen und Schwerpunkten niedergeschlagen. In Österreich wurde dieser interkulturelle Aspekt vor 20 Jahren mit dem "Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen" institutionalisiert, das am 1. September 2006 an der Universität Salzburg seinen Betrieb aufnahm. Dieses Jubiläum wurde heuer mit einem Symposium gefeiert, über das wir in diesem Podcast ebenfalls bereits in einer eigenen Folge berichtet haben.

 

Ich spreche heute mit Professor Franz Gmainer-Pranzl, dem stellvertretenden Leiter des Zentrums, und der Hamburger evangelischen Theologin und Religionswissenschaftlerin Professor Claudia Jahnel.

 

Herr Professor Gmainer-Pranzl, was hat Sie persönlich auf die Spur interkultureller Theologie gebracht?

 

Gmainer-Pranzl: Interkulturelle Theologie gehört zur systematischen Theologie im katholischen Theologiestudium. Dass ich mich dafür interessiere, hat eine starke biografische Komponente. Während meines Doktorats in Innsbruck lebte ich im internationalen Theologenkonvikt Canisianum. Dort wohnten rund 100 Seminaristen, Ordensleute und Priester aus fünf Kontinenten in einem Haus und studierten gemeinsam. Beim Frühstück wurde über politische Entwicklungen in Korea gesprochen, beim Mittagessen über einen Putsch in Afrika, am Abend über Fragen in Indien. Dort habe ich gelernt: Die Art und Weise, wie ich Kirche erfahren habe, wie ich lebe, denke und glaube, ist nur eine Möglichkeit. Wir sind ein kleiner Teil einer großen Weltkirche mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen, Vorstellungen und Traditionen. Mein Fach war Fundamentaltheologie, und ich habe es in diese Richtung weitergedacht. So war es eine gewisse Vorbereitung darauf, dass ich später hier in Salzburg Theologie interkulturell übernehmen durfte.

 

Das eine ist interkulturelles Lernen als Horizonterweiterung. Das andere ist die Frage, ob sich auch unsere Art der Gottesrede verändert, wenn wir interkulturell denken. Frau Jahnel, Ihr Forschungsprofil reicht von Global Christianity über Migration und Religion bis zu kontextuellen, postkolonialen und Befreiungstheologien. Warum ist Ihnen Europa theologisch zu eng geworden?

 

Jahnel: Ich kann zwei Parallelen zu Franz Gmainer-Pranzl herstellen. Erstens war systematische Theologie auch mein Lieblingsfach. Interkulturelle Theologie hat viele Parallelen dazu, weil etwa die Frage nach der Gottesrede in unterschiedlichen Kontexten eine systematisch-theologische Frage ist. Zweitens spielt die Biografie eine Rolle. Ich bin in Tansania geboren und habe später in Lateinamerika mein Praxisjahr gemacht. Entscheidend war vor allem die Begegnung mit Menschen aus anderen Kontexten. In Lateinamerika habe ich erlebt, wie Menschen ihr Leben in teilweise sehr prekären Situationen meistern und wie häufig das mit einem tiefen Glauben verbunden ist. Die Befreiungstheologie habe ich dann intensiver kennengelernt, als ich nach Deutschland zurückkam und in Neuendettelsau studierte. Für unsere Generation war die Begegnung mit Menschen aus anderen Kontexten sehr wichtig, um interkulturelle Theologie als Fach wahrzunehmen und zu fragen: Wie wird in unterschiedlichen Kontexten Glaube gelebt, und welche Theologie entsteht daraus? Vielleicht verändert sich das heute etwas. Die jüngere Generation erlebt inzwischen so viel Vielfalt in europäischen Kontexten, dass solche Begegnungen auch hier stattfinden. Man kann etwa in Hamburg fragen, wie pfingstliche Frömmigkeit in Gemeinden gelebt wird, in denen viele Menschen aus Ghana kommen.

 

Befreiungstheologie, Kontextuelle Theologie, Interkulturelle Theologie

 

Es sind schon einige Begriffe gefallen. Worin unterscheidet sich zum Beispiel Befreiungstheologie von interkultureller Theologie?

 

Jahnel: Zunächst gibt es ein zeitliches Nacheinander. Die Befreiungstheologie blühte besonders in einer Zeit, in der in Lateinamerika und vielen afrikanischen Kontexten Militärdiktaturen bestanden. Theologie und Kirche verstanden sich dort stark als Widerstand. Das postkoloniale Paradigma entstand in der Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Dekolonisierung. Postkoloniale Theologie baut auf antikolonialen Bewegungen und regionalen Theologien auf und wurde zudem stark von der Literaturwissenschaft beeinflusst. Postkoloniale Literaturwissenschaftlerinnen wie Gayatri Spivak haben Geschichten aus dem Globalen Süden als Gegengeschichten zu den Erzählungen des Globalen Nordens gelesen: Wir wollen unsere Geschichte nicht aus der Perspektive der Sieger erzählen lassen, sondern haben eigene Geschichten. In der Theologie waren es zunächst Exegetinnen aus dem Globalen Süden, etwa Musa Dube, die solche postkolonialen Perspektiven auf biblische Texte angewandt haben. Später fand dieser Ansatz Eingang in weitere theologische Disziplinen.

 

Gmainer-Pranzl: Das, was wir heute unter interkultureller Theologie verstehen, kommt historisch nach der Befreiungstheologie. Man kann die Befreiungstheologie aber zugleich als eine besondere Form kontextueller Theologie verstehen. Kontextuelle Theologien sind ein Hauptthema interkultureller Theologie. Es geht um den Zusammenhang zwischen einer konkreten gesellschaftlich-politischen Situation und der christlichen Glaubensrede. Beides beeinflusst sich gegenseitig. Die lateinamerikanische Befreiungstheologie ist dafür in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren ein besonders prägnantes Beispiel.

 

Ist die Öffnung der Theologie zu interkulturellen Fragen eine innere Notwendigkeit, oder hat die Theologie nur auf gesellschaftliche Veränderungen und Impulse anderer Wissenschaften reagiert? Ist Theologie vielleicht im Kern ohnehin interkulturell?

 

Gmainer-Pranzl: Wir leben in einer Welt, in der uns bewusst ist, dass wir global und lokal vernetzt sind. Das gilt auch für die Kirche. Natürlich gibt es konkrete Ortsgemeinden und europäische Kontexte. Aber gerade wenn wir unsere eigenen Traditionen verstehen wollen, müssen wir sie auch in Beziehung zu anderen Kontinenten, Kontexten und Traditionen setzen. Dabei wird deutlich, dass die Geschichte des Christentums von Anfang an eine Übersetzungs- und Vermittlungsgeschichte ist. Schon die vier Evangelien sind kulturell diverse Texte. Ein Johannesevangelium ist kulturell nicht identisch mit einem Markusevangelium. Die Kirche hat diese Vielfalt nicht beseitigt, sondern im Kanon bewahrt. Die heutigen Herausforderungen von Globalisierung und kultureller Pluralisierung lassen uns deshalb auch die eigene Geschichte neu als interkulturell begreifen. Früher tat man oft so, als sei der Inhalt der Theologie fest vorgegeben und müsse nur an verschiedene Länder angepasst werden. In Wirklichkeit steckt schon im Kern der dogmatischen Überlieferung eine radikale Übersetzungsgeschichte. Interkulturelle Theologie ist also eigentlich von Anfang an da.

 

Jahnel: Für die protestantische interkulturelle Theologie in Deutschland gibt es ein wichtiges Grundsatzdokument aus dem Jahr 2005. Seitdem hat die Evangelische Kirche in Deutschland das Fach als sechstes ordentliches Lehrfach neben den anderen fünf Fächern etabliert. In den Rahmenrichtlinien der EKD ist vorgesehen, dass es an den Universitäten vertreten ist und Theologiestudierende darin geprüft werden. Eine zentrale Begründung lautet: In einer pluralen Gesellschaft, die sich ihrer globalen Verflechtungen und ihrer eigenen Vielfalt zunehmend bewusst wird, muss auch die Theologie diese Fragen reflektieren.

 

Wider die Gefahr der Exotisierung

 

2005 dieses Grundsatzdokument, 2006 die Gründung des Salzburger Zentrums. Warum liegen diese Ereignisse so nah beieinander?

 

Jahnel: Für Deutschland würde ich sagen: Es war auch ein Generationenwechsel. Viele derjenigen, die an dem Grundsatzdokument mitgeschrieben haben, kamen aus einer Generation, die sich intensiv mit neuen theoretischen Ansätzen auseinandersetzte, etwa mit Konstruktivismus und den Machtdiskursen Foucaults. Daraus entstand die Einsicht, dass wir unsere Wissenschaft grundsätzlich anders aufstellen müssen. Die Disziplin wurde dadurch methodisch und theoretisch pluraler.

 

Sie beide sind ja auch in der Verkündigung tätig, sie predigen auch. Wie schlägt sich Interkulturalität in Ihrer Gottesrede nieder?

 

Gmainer-Pranzl: Es gibt natürlich die Gefahr der Exotisierung oder Folklorisierung. Ich habe auf verschiedenen Kontinenten erlebt, wie unterschiedlich Menschen Gottesdienste feiern und ihren Glauben ausdrücken. Entscheidend ist für mich, die eigene Art, Kirche zu leben, als eine Möglichkeit unter vielen zu verstehen. In anderen Kirchen wird anders getanzt, geklatscht und gesungen, Körperlichkeit spielt in der Liturgie eine andere Rolle. Das kann und soll man hier nicht einfach kopieren. Aber man kann erkennen: Auch unsere europäische Art, Glauben zu feiern und oft sehr privat und vorsichtig zu vertreten, ist nur eine Möglichkeit und Ergebnis bestimmter gesellschaftlicher Entwicklungen. Weltweit gibt es sehr unterschiedliche Formen, Glauben zu verkünden und zu leben. Im katholischen Bereich entsteht dafür auch deshalb ein neues Bewusstsein, weil etwa Priester aus Afrika oder Asien europäische Gemeinden leiten. Menschen kommen dadurch mit anderen Formen gelebten Glaubens in Kontakt. Es geht nicht darum, andere Kontexte zu kopieren oder das Europäische schlechtzureden. Es geht darum zu erkennen: Wir sind nur eine Möglichkeit.

 

Jahnel: Ein Kollege hat mir einmal nach einer Predigt gesagt: "Wenn du predigst, spürt man immer die Weite der ganzen Welt." Ich glaube, interkulturelle Erfahrungen prägen einen. Vor Kurzem wurde ich gebeten, über evangelische Theologie angesichts von Missbrauch in der Kirche zu schreiben. Dabei habe ich über Kreuzestheologie gearbeitet und gemerkt, wie viel ich von der Befreiungstheologie gelernt habe. Kreuzestheologie bedeutet nicht nur Rechtfertigung des Sünders, sondern auch die Identifikation Gottes mit dem leidenden Menschen am Kreuz. Das habe ich aus Lateinamerika mitgenommen. Aus Theologien, die in Kontexten entstehen, in denen Menschen konkret leiden und sterben, können wir diese Perspektive besonders authentisch lernen. Im Zusammenhang mit Missbrauch war mir wichtig, die Perspektive der Leidenden in den Mittelpunkt zu stellen und Gott als denjenigen zu verstehen, der bei ihnen präsent ist und sich mit ihnen identifiziert.

 

In Deutschland steht die interkulturelle Theologie institutionell auf kräftigeren Beinen als in Österreich. Herr Gmainer-Pranzl, was könnte man aus dem deutschen System lernen?

 

Gmainer-Pranzl: Ich blicke mit einem gewissen positiven Neid auf die evangelisch-theologischen Fakultäten in Deutschland. Dort wird konsequent daran gearbeitet, dass interkulturelle Theologie institutionell sichtbar ist. Es gibt Professuren, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Promotionen, Habilitationen, Publikationen und Forschungsprojekte. Das würde ich mir auch für den katholischen Bereich wünschen. Natürlich leben wir in Zeiten sinkender Studierendenzahlen und knapper Ressourcen. Aber gerade die katholische Kirche hat durch ihre Geschichte als Weltkirche und durch die Mission viel Erfahrung in der Begegnung mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Feldern. Diese Expertise wird akademisch noch zu wenig institutionalisiert und weiterentwickelt. Dabei sind die Fragen unausweichlich: kulturelle Diversität, andere Religionen, Pluralität innerhalb der Kirche. Dazu müssen wir uns theologisch verhalten und nicht nur pragmatisch fragen, wie wir konkrete Probleme lösen.

 

Und wohin blickt Claudia Jahnel mit wohlwollendem Neid...?

 

Jahnel: Auf die katholische Kirche als Weltkirche. Gerade im Bereich der Ausbildung und internationalen Zusammenarbeit gibt es ein starkes Netzwerk. Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren in Rom, Spanien oder anderswo und lernen dort unterschiedliche Theologien kennen. Auf Reisen habe ich immer wieder erlebt, dass Orden Orte schaffen, an denen Menschen aus unterschiedlichen Nationen zusammenleben. Das sind spirituelle und theologische Orte des Miteinander-Lernens. Und ich sehe mit Interesse, dass die katholische Kirche durch den Papst eine Möglichkeit hat, in politischen und gesellschaftlichen Fragen mit einer international wahrnehmbaren Stimme Stellung zu beziehen. So ein Organ gibt es in der evangelischen Kirche nicht.

 

Die Augen für die eigene Wirklichkeit öffnen

 

Anfang der 2000er wurde an theologischen Fakultäten darüber gestritten, ob Religious Studies die klassische Theologie verwässern könnten. Gibt es ähnliche Vorbehalte gegenüber interkultureller Theologie?

 

Gmainer-Pranzl: Es gibt Ängste auf beiden Seiten. Aufseiten der Religionswissenschaft besteht die Sorge, Menschen mit einem religiösen Bekenntnis könnten das Phänomen Religion nicht unvoreingenommen untersuchen, weil für sie die Wahrheit des Christentums bereits feststehe. Aufseiten der Theologie gibt es umgekehrt die Angst vor einem reinen Außenblick, der die Bedeutung des Christentums relativiert. Solche Debatten sind nicht neu. Ich sage den Studierenden immer: Es sind unterschiedliche Perspektiven und Methodologien. Wer Anglistik studiert und zusätzlich Romanistik lernt, verliert dadurch nicht seine Fähigkeit im Englischen. Eine zweite Sprache ist eine Horizonterweiterung. Ebenso erweitert die religionswissenschaftliche Methodik die theologische Perspektive. Ich habe zum Beispiel viel aus der Religionsethnologie und der Writing-Culture-Debatte gelernt, also aus der Kritik an der vermeintlichen Sicherheit, Religionen und Kulturen eindeutig darstellen und verstehen zu können. Solche Debatten sind auch für die interkulturelle Theologie wertvoll. Die Theologie wird nicht größer, indem sie andere Disziplinen verdrängt.

 

Viele Studierende beginnen gerade ihr Theologiestudium. Was würden Sie jemandem empfehlen, der sich erstmals mit interkultureller Theologie beschäftigt?

 

Gmainer-Pranzl: Ich würde mit Clodovis Boff sagen: Analysieren Sie zunächst den sozialen Kontext, in dem Sie leben. Man muss nicht in ferne Länder fahren. Man kann fragen: Welche Menschen leben in meinem Stadtteil? Welche Religionen und christlichen Kirchen gibt es dort? Es geht zunächst darum, die Augen für die eigene Wirklichkeit zu öffnen. Und wenn es möglich ist, sollte man sich im Lauf des Studiums auch einmal einer fremden Gesellschaft aussetzen und anderswo Erfahrungen sammeln.

 

Jahnel: Ich würde ähnlich beginnen. In meiner Vorlesung zu Religionen aus dem asiatischen Kontext frage ich Studierende zunächst: Was an asiatischen Kulturen und Religionen begegnet euch eigentlich in eurem eigenen Alltag? Dann kommen Antworten wie: "Stimmt, ich wohne mit jemandem aus China zusammen und habe ihn noch nie nach seiner Religion gefragt." Man sollte das Interkulturelle also nicht exotisieren und immer nur als das Fremde betrachten. Man kann sich Filme ansehen, darauf achten, wie Religionen und sogenannte Andere dargestellt werden, und fragen: Welche hierarchischen Beziehungen spielen dabei eine Rolle? Wie werden Menschen "verandert", also zu Anderen gemacht? Dort würde ich beginnen.

 

"Veranderung" – jetzt habe ich auch wieder etwas gelernt. Also, liebe Studis: Mit dem Blick der interkulturellen Theologie das Eigene neu entdecken! Vielen Dank für dieses Gespräch, Claudia Jahnel und Franz Gmainer-Pranzl. Und wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, empfehlen Sie uns weiter. Alle bisherigen Folgen, inzwischen über 100, gibt es zum Nachhören und weitgehend auch zum Nachlesen unter diesseits.theopodcast.at.

 

zurück

Submenü:

Jetzt Podcast abonnieren

 

Podcast auf simplecast

 

Podcast auf Spotify

 

Podcast auf iTunes

 


Weitere Podcasts

 

Eh schon alles gesagt? Wie und warum das Neue Testament beforscht wird
13. Juli 2023

Eh schon alles gesagt? Wie und warum das Neue Testament beforscht wird

Ende Juli findet an der Universität Wien eine Tagung von über 400 BibelwissenschaftlerInnen zum Neuen Testament statt. Anlass genug, mit den...
Podcast hören: Eh schon alles gesagt? Wie und warum das Neue Testament beforscht wird
1.700 Jahre Konzil von Nizäa: Historisches Ereignis mit Orientierungskraft für heute?
13. Juni 2025

1.700 Jahre Konzil von Nizäa: Historisches Ereignis mit Orientierungskraft für heute?

Worum ging es im Jahr 325 beim Konzil von Nizäa? Und welche Anregungen kann der Rückblick heute für die Ökumene und die Pastoral noch bieten? Ein...
Podcast hören: 1.700 Jahre Konzil von Nizäa: Historisches Ereignis mit Orientierungskraft für heute?
Vor 60 Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil: Was bleibt (und warum es ein neues Konzil braucht)
08. Nov. 2025

Vor 60 Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil: Was bleibt (und warum es ein neues Konzil braucht)

In der letzten Konzilsperiode, die vor 60 Jahren - am 8. Dezember 1965 - endete, wurden Dokumente verabschiedet, deren Strahlkraft bis heute...
Podcast hören: Vor 60 Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil: Was bleibt (und warum es ein neues Konzil braucht)
Wider das christliche Schattenerbe: Der Antisemitismus und seinen christlichen Wurzeln
17. Jan. 2024

Wider das christliche Schattenerbe: Der Antisemitismus und seine Wurzeln

Am 17. Jänner begehen die christlichen Kirchen in Österreich den "Tag des Judentums". Heuer steht er im Schatten des Terrorangriffs der Hamas auf...
Podcast hören: Wider das christliche Schattenerbe: Der Antisemitismus und seine Wurzeln
Putins Krieg mit Kyrills Beistand? Religionspolitische und friedensethische Fragen zum Ukraine-Krieg
08. März 2022

Putins Krieg mit Kyrills Beistand? Religionspolitische und friedensethische Fragen zum Ukraine-Krieg

Der Krieg in der Ukraine rückt auch die religionspolitischen Konfliktlinien zwischen dem Moskauer Patriarchat und der ukrainischen Orthodoxie in...
Podcast hören: Putins Krieg mit Kyrills Beistand? Religionspolitische und friedensethische Fragen zum Ukraine-Krieg
nach oben springen
Footermenü:
  • Home
  • Die Podcasts
  • Theologie studieren
  • Über uns
  • Kontakt
  • Newsletter

Ein Produkt von 

STUDIO OMEGA

Verein für christliche Radioarbeit

 

studio-omega@gmx.at
Singerstrasse 7/6/2, 1010 Wien
  • Datenschutz
  • Impressum & Kontakt
nach oben springen